holz

Schwerpunkt

Holz - der zentrale Rohstoff der Bioökonomie

Die Transformation zur Bioökonomie setzt die ausreichende Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe voraus. Holz spielt in Österreich durch sein reiches Vorkommen eine besonders große Rolle. Fast die Hälfte der Staatsfläche (47,9 %) ist von Wald bedeckt. Der Vorrat im österreichischen Wald beträgt mehr als 1 Mrd. Vorratsfestmeter und wird ständig mehr, denn es wird nie mehr Holz geerntet als nachwächst. Dadurch birgt der nachwachsende Rohstoff ein großes Potenzial als Baustoff, Energieträger und für den Einsatz im Bereich der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Holz ist (mehr oder weniger) ganzjährig verfügbar und – im Vergleich zu vielen anderen biogenen Rohstoffen – gibt es keine Nutzungskonkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung. 

Die Wertschöpfungskette Holz ist in Österreich sehr gut etabliert und könnte gut durch neue holzbasierte Anwendungen der chemischen Industrie oder Textilindustrie ergänzt werden. Auch politisch hat die Regierung mit der Schaffung des Waldfonds und der Bioökonomiestrategie Österreichs ein Bekenntnis zur Bedeutung des Rohstoffs Holz in der Bioökonomie abgegeben. Viele Akteure bemühen sich schon jetzt Holz und darauf basierende Nebenströme als Rohstoff für ihre Produktionsprozesse einzusetzen.

Als BioBASE identifizieren wir neue Wege zur Nutzung von Nebenprodukten der existierenden Holzwertschöpfungskette sowie von lignozellulosen Produkten, die derzeit (noch) nicht intensiv genutzt werden. Dabei fokussieren wir uns wiederum auf die regionalen Verfügbarkeiten von einzelnen Qualitäten und nützen unser BioBASE Netzwerk um Kooperationspartner in der nächsten Umgebung zu identifizieren. Wir stellen Innovator:innen vor den Vorhang und zeigen damit auf, was aus dem Rohstoff Holz noch alles entwickelt werden kann.

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